Abzugeben und Zuchtstatus


Brutstatus Juni 2018:

Wichtige Infos:
•  Momentan kann ich weder neue Vorbesteller noch weitere Interessenten annehmen!
•  Aktuell habe ich leider keine Jung- oder Altvögel abzugeben. Ob und wann es wieder Jungtiere gibt, kann ich zurzeit noch nicht abschätzen.
•  Ich bekomme in den letzten Monaten vermehrt Anfragen zu überaus kritischen Themen wie Spreizbeinchen oder Handaufzuchten. Leider oft zu einem hoffnungslosen Zeitpunkt, ab welchem man den armen Knirpsen nicht mehr helfen kann. Da können auch meine gut gemeinten Ratschläge in den allermeisten Fällen nichts mehr retten. Hierbei wurden von den besorgten Welli-Züchtern ein paar einfache und grundlegende Kleinigkeiten schlichtweg nicht beachtet, damit die Küken gesund und munter heranwachsen können. Von daher bitte ich schon vor einer angedachten Brut einfach mal kurz anzufragen, was man den beachten sollte (ganz wichtig ist das Stichwort Nistmulde). Ich lese auch niemandem die Leviten, auch wenn das anhand mancher Kommentare meinerseits ab und an den Eindruck erwecken könnte ... nein, ganz so gemein bin ich dann doch nicht und im Gegensatz zu meinen Wellis verbal sehr handzahm. Denn hier geht es auch einzig und allein um das Wohl der kleinen Schützlinge und das man den Zwergen in den brenzligen Situationen noch einen Ausweg bieten kann. In aller Regel sind es wirklich nur minimale Dinge, welche bereits ausreichen, damit man zumindest einige schreckliche Komplikationen und Tragödien reduzieren kann. Auch bei mir läuft nicht alles perfekt und nach Plan, auch wenn ich schon einige Jährchen Vogelzucht auf dem Buckel habe. Gerade deshalb finden sich abseits des ausufernden Gebrabbels im Großen und Ganzen auch noch ein paar brauchbare Hinweise unter meinen beiden Brutverläufen. "Weitere Infos hier"
•  Beim Kauf eines Wellensittichs, bei einem Beratungsgespräch oder einer Besichtigung der Anlage bitte ich um eine vorhergehende Terminvereinbarung per E-Mail bzw. Telefon. Fahrzeuge bitte in der Einfahrt des Hauses parken ( siehe ).



18. Juni 2018:     "Wer zu spät kommt, ..."


den bestraft nicht immer das Leben. Aber in diesem Fall habe ich die Gelegenheit verpasst das Jagdverhalten meiner überwiegend veganen Raubtiere studieren und dokumentieren zu können. Wie das nun mit dem aufgepäppelten Gras ausgegangen ist, bin ich ja schließlich auch noch eine Antwort schuldig. Nur einmal für zehn Minuten nicht anwesend gewesen und die Wellensittiche nutzen diese Situation schamlos aus, um dem grünen Teppich auf rabiate Art und Weise den gar auszumachen. Denn eigentlich hatte ich geplant die Zwerge beim freudigen Zerpflücken der grünen Pracht in Bewegtbildern festzuhalten und so ein schönes Foto für die Ewigkeit zu machen. Aber damit war nichts. Auch wenn die spaßige Wiesn-Gaudi schneller vorbei war als gedacht, so haben die tollwütigen Mini-Geier die nette Abwechslung sichtlich genossen. Natürlich hat keiner der Zwerge das Gras auch nur angerührt, denn nach der spontanen Rasenschlacht haben sie alle so getan als hätten sie von all dem Trubel rein gar nichts mitbekommen. Aber auch Wellensittiche bleiben vor Grasflecken nicht verschont und so konnte ich einzelne Missetäter auch im Nachhinein noch dingfest machen, wenn sie ihre grünlichen Bärte nicht scheinheilig schlafend in ihrem Gefieder vergraben haben. Grün- und Keimfutter soll ja bekanntlich auch den Bruttrieb der Knödel aktivieren. Bislang kann ich aber noch keine Wesensveränderung bei meinen Wellensittichen begutachten, welche sonst immer mit der Gabe von Grünzeug erfolgreich in die Wege geleitet werden konnte. Da die Vegetation durch die überaus warmen Tage in diesem Jahr auch schon um einige Wochen voraus ist, kann es gut sein, dass die Wellensittiche durch die Hitze bereits an eine Sommerpause denken und schon allein beim Gedanken an eine Paarung ins Schwitzen geraten. Mal sehen, was sich hinsichtlich der Brut noch ergibt. Aktuell hilft nicht mal mehr die Nistkastenattrappe.



Gedeckter Tisch
Das Endergebnis schaut doch ganz gut aus. Der Rasen hat in den letzten Tagen einen regelrechten Wachstumsspurt hingelegt. Nun war die Zeit gekommen, die gefiederten Racker das Gewächs begutachten zu lassen. Natürlich kann man die Wiese seinen Wellensittichen auch schon in früheren Wachstumstadien anbieten.


Graslandschaft Einöde
In nur anderthalb Wochen ist das Grüngut zu einer stattlichen Größe herangewachsen. Eine noch schnellere Umweltveränderung schaffen nur die Wellensittiche herbeizuführen, denn in der Zerlegung von Dingen aller Art sind sie die wahren Meister ihres Fachs. Geplättet, zerrupft und angefressen. Innerhalb weniger Minuten hat sich die wilde Bande über die kleine Oase erbarmungslos hergemacht. Nachdem ich sowieso schon zu spät dran war, haben ein paar Damen noch ein wenig im verbliebenen Dickicht gegraben und etwas vom Rasen gefuttert, während die Herren der Schöpfung so geschlaucht von ihrem Einsatz auf dem Spielfeld waren, dass sie sich erst einmal eine Ruhepause verordnet haben.


Monty braucht ein Nickerchen Clyde nach der Rasenschlacht
Schlaf der Gerechten. Monty ist neben Paul immer eines der ersten Hähnchen wenn es um das Erkunden und die Freigabe neuer Gegebenheiten geht. Da er schon in einem gehobenerem Alter ist, geht ihm recht schnell die Puste aus und er benötigte nach der ganzen Aufregung ein tiefes Nickerchen. Auch Clyde ist nicht mehr der Jüngste, wollte es sich aber nicht nehmen lassen auch auf dem Platz zu erscheinen. Da soll nochmal jemand sagen ältere Leute brauchen weniger Schlaf. Das trifft zumindest auf meine alten Herren weniger zu.


Pablo fix und alle Grünschnabel Anna
Fix und alle ist auch der Pablo. Aber auch noch andere Herren haben sich zu einer ausgedehnten Pause hinreißen lassen, die gleichzeitig als Verschleierungstaktik für den angerichteten Schaden diente. Der Rasen hat sich nach dem blitzschnellen Überfall jedenfalls nicht mehr erholt, trotz der Wiederbelebungsversuche meinerseits. Verräterische Spuren. Anna kann es nicht leugnen, dass sich ihre Wenigkeit am Tatort befunden hat. Andere Wellis waren hier erfindungsreicher und haben ihre Köpfchen tief im Gefieder vergraben, damit man ihnen auch ja nichts nachsagen konnte.