Abzugeben und Zuchtstatus


Brutstatus Februar 2019:

Wichtige Infos:

•  Zuchtpause. Aktuell habe ich weder Jungtiere noch Altvögel abzugeben.

•  Nochmal kurz zum Thema Sprachnachrichten auf meinem Telefon. Da hatten sich in den letzten Tagen dann auch fast zwei Dutzend Aufzeichnungen angesammelt, die trotz Fehlermeldungen doch noch vorhanden waren. Ich freue mich prinzipiell über jede Nachricht, bitte aber um Verständnis, dass ich aus zeitlichen Gründen nicht alle Aufzeichnungen berücksichtigen oder gar zurückrufen kann. Ein Thema bürgert sich so langsam aber sicher auch ein. Der tierärztliche Notdienst durch den Herrn Züchter. Ich fühle mich ja gleichermaßen geschmeichelt und geehrt, wenn ich bei mangelndem Wohlbefinden des geliebten Vogels hilfesuchend kontaktiert werde. Und ich versuche dann auch immer einen klugen Rat zu geben. Aber auch wenn ich vielleicht mal vor Urzeiten ein schulisches Tierarztpraktikum mit großem Elan absolviert habe und auf eine jahrzehntelange Erfahrung in Bezug auf die Wellensittichhaltung zurückblicken kann, qualifiziert mich das noch lange nicht als mobiler Seelsorger oder gar Tierarzt to go, der leidenden Wellensittichen nach Praxisschluss in der Stunde der Not körperlich zur Seite stehen und das Füßchen halten kann. Auch nicht gegen Entgelt. Mit mehr oder minder brauchbaren und alltäglichen Weisheiten zur Wellensittichhaltung und -zucht kann ich hier auf dieser Seite liebend gerne der manchmal auch lehrreichen Unterhaltung dienen. Die persönliche Untersuchung und scharfsinnige Diagnose womöglich schlimmer Erkrankungen ist jedoch eine gänzlich andere Baustelle, auf welcher ich überhaupt nichts verloren habe. Bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen der heimischen Mini-Papageien bitte ich deshalb darum, unverzüglich einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen. Auch mir bleibt dieser meist ungeliebte Gang mit meinen kleinen Patienten nicht erspart. Denn nur ein tierischer Onkel Doktor hat die Erfahrung und Ausrüstung, um die Wellensittiche umfassend medizinisch versorgen zu können. Nicht falsch verstehen. Bei Bedarf stehe ich immer gerne mit Ratschlägen oder mit passenden tierärztlichen Anlaufstellen zur Verfügung. Aber die Befindlichkeit eines gefiederten Patienten in dessen Heim bei einem Hausbesuch zu überprüfen entspricht nicht meinem Tätigkeitsfeld und kann bei zu langer Wartezeit auf die erhoffte schnelle Rückmeldung meinerseits sehr schlimm für einen Wellensittich enden.

•  Beim Kauf eines Wellensittichs, bei einem Beratungsgespräch oder einer Besichtigung der Anlage bitte ich um eine vorhergehende Terminvereinbarung per E-Mail bzw. Telefon. Fahrzeuge bitte in der Einfahrt des Hauses parken ( siehe ).





6. Februar 2019:     "Wo sind Emily & Erich?"



Ja wo sind sie denn nur? ...



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... Hier nicht ... ... dort nicht ... oder etwa doch?



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Moment, da bewegt sich doch etwas ... ... und hier hat sich doch auch jemand versteckt ...



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... schaut irgendwie nach Wellensittichen aus ... ... aber was machen die denn da bloß?



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Nun Erich und Emily haben einen Mordspaß.



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Denn wie zwei wilde Derwische pflügen sich die Geschwister ungehemmt durch die Luftschlangen. Dieses Spielchen können die Beiden ewig so treiben, wobei hier der Erich an vorderster Front zu finden ist und dieser der Emily kaum die Gelegenheit lässt, sich ebenso gekonnt in dem Papiersalat zu verlieren.



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Und wenn ich hier schon so viele Bilder der beiden ehemaligen Sorgenwellis einstelle, bedeutet das auch, dass sie aktuell noch bei mir wohnen. Ich wollte die Beiden auch erst abgeben, wenn ich sicher bin, dass sie keine gesundheitlichen Probleme durch ihre Polyoma-Erkrankung davongetragen haben. Aber da kann ich Entwarnung geben. Sowohl Emily als auch Erich haben ihre Jugendmauser gut überstanden und sind zwei wunderhübsche erwachsene Wellensittiche geworden. Erich ist auch der Überflieger von Beiden, aber dieser war er bereits als Jungspund. Emily ist nicht ganz so flugaffin, lässt sie sich doch auch gerne per Handtaxi von A nach B tragen. Meckernd die Richtung vorgeben kann sie aber wunderbar. Ein wenig mehr Training würde ihr mit Sicherheit gut tun, aber das ist der Herr Züchter wohl zu gutmütig mit der Kleinen.



Luftschlangen-Rowdy
Wie Kinder im Bällebad ... so verhalten sich die beiden Jungwellis im Luftschlangengewirr. Einmal darin versunken bekommt man sie nur widerspenstig aus dem Spieleparadies heraus. Obacht muss man bei den Wellis während solcher Aktionen immer haben, können die Luftschlagen auch Schlingen bilden, in denen sich die wütigen Wirbelwinde verfangen und in schlimmen Fällen auch verwiegend verletzen können. Aber nun zum Video, das penetrant ohrenbetäubend durch den Nymphensittich Todo kommentiert wird, der sich mit seinem schrillen Pfeifkonzert wohl nur den verhassten Kameramann vom Leib halten wollte.



Noch zu dritt
Da ich doch recht viele Zuschriften bekommen habe, wie es Emily und Erich nun ergangen ist, eine kurze Wasserstandmeldung meinerseits. Wenn ich das Drama um die Zwerge noch einmal Revue passieren lasse, kann ich wirklich von Glück reden, dass Emily und Erich so fidel und vital sind. Zu Beginn war die kleine Welli-Welt noch heil und die Knirpse noch zu dritt. Aber lange sollte diese traute Dreisamkeit ja leider nicht von Bestand sein.



Küken im Eier Stattliches Hähnchen
Stellvertretend für seine Geschwister wurde der Winzling Erich damals von mir herausgepickt und sollte als möglicher Kandidat herhalten, wenn es darum ging ein Küken zwecks tiefergreifender Untersuchungsmethoden per Einzelfahrschein in ein Labor einschicken zu müssen. Aber der kleine Erich hatte Glück, ein Tropfen Blut aus seinem dürren Hälschen und eine kleine Federproben genügten vorerst, um entsprechende Diagnosen tätigen zu können, so blieb ihm die Reise ohne Wiederkehr schließlich erspart. Aber nicht alle Küken hatten dieses Glück. Denn dass es um die Küken nicht gut stand, zeigte unvermittelt der Tod des großen Bruders von Erich und Emily. Ihm hatte das Virus mehr zugesetzt als seinen jüngeren Geschwistern und so verstarb er nun kurze Zeit darauf aus heiterem Himmel. Denn auch wenn das ganz ulkig ausschauen mag mit den nackigen Geiern, wies das Fehlen bei der Flaumbildung auf ein ernsthaftes Problem hin. Aus dem kleinen zerbrechlichen Würmchen Erich, dessen Leben ebenso noch auf dem Scheideweg zum Tode stand ... ... wurde letztendlich ein stattliches kleines freches Hähnchen ohne jegliche Manieren, welches einem zu allem Überfluss mit seiner spitzbübischen Art auch noch gehörig auf den Senkel gehen kann ... zumindest ärgert der kecke Knirps liebend gerne den Herrn Züchter. Aber das verrät schon allein seine flapsige Pose, wenn er einen auf großen Macker vor seiner Schwester Emily macht. Bei Fremden wiederum ist er aktuell ganz klein mit Hut. Aufgeben war aber weder für Erich noch für seine Schwester Emily eine Option, trotz deren schlimmer Kindheit durch die grausamen Rufattacken seitens ihrer Mama, die sie zusätzlich zu ihrer Krankheit belasteten.



Winzige Emily Jaqueline Küken 1 vorne Emily ausgewachsen vorne
Die noch kleine Emily wenige Tage nach dem Schlupf. Emily im Alter von knapp 6 Wochen. Nach dieser Zeit hätten Beide schon komplett gefiedert sein müssen, was jedoch Mama Jaqueline zu verhindern wusste. Die abgeschlossene Mauser ganz aktuell im Alter von ungefähr 21 Wochen. Einmal die Vorderansicht ...

Winzige Emily 2 Jaqueline Küken 1 hinten Emily ausgewachsen hinten
Auf diesem Foto kann man schon erahnen, dass das mit dem schützenden Flaum nichts wurde. Auch die Rückenpartie von Emily sah ganz schön gerupft aus. ... und einmal die lückenlose Rückenansicht.



Winziger Erich Jaqueline Küken 2 vorne Emily ausgewachsen vorne
Der winzige Erich kurz nach dem Schlupf. Auch sein Gefieder war mit knapp 6 Wochen noch recht lückenhaft. Nach der Jungmauser keine Spur mehr von den einstigen Fehlstellen.

Winziger Erich 2 Jaqueline Küken 2 hinten Erich ausgewachsen hinten
Auch kein Flaumwachstum bei Erich im Kükenalter. Kahle Stellen am Hinterkopf und Rücken zeichneten vor allem den kleinen Mann. Schwänzchen dran, die Schwingen sitzen auch. Selbst das Untergefieder ist toll nachgewachsen.



Da ich den beiden Standard-Wellis nach ihrer erfolgreich überstandenen Mauser nun grünes Licht zur Abgabe geben kann, werden sie mich in den nächsten Tagen auch verlassen, damit die kleinen Quälgeister endlich gesund und munter ihr neues Heim unsicher machen können.