Neuigkeiten & aktuelle Informationen




15. Februar 2020:     Todgesagte leben länger, ...



denn noch ist nicht aller Tage Abend. In letzter Zeit wurde ich mehrfach kontaktiert, ob meine eher dahinsiechende Wellensittichzucht nach meiner Porzellanhochzeit im Januar überhaupt noch einmal einen zweiten Frühling erleben würde. Nun, wie sich die letzten Jahre herausgestellt hat, liegt es weniger in meiner tattrigen, aber überaus fürsorglichen Züchterhand, ob es Küken gibt oder nicht, als in den fähigen Händen diverser höherer Mächte. Gleichfalls entscheidend ist auch die Paarungslust meiner eher geruhsam faulenzenden und gelangweilt agierenden Australier. Mit dem folgenden bunten Haufen habe ich jedenfalls vor, meine Zucht wieder ein klein wenig zu beleben. So zumindest der wagemutige Plan. Einen guten Eindruck hinterlassen die vier Neulinge auf den ersten Blick jedenfalls schon. Meine eigenwillige Namenswahl mag mit Josefine, Alois, Franziska und Chlordward teils ungewöhnlich für die typischen Wellensittiche klingen und bei manchen Wellensittich-Namensfetischisten aufgrund der Abweichung von den traditionellen Konventionen vor Graus schon beim bloßen Aussprechen zu Plaque auf den Zähnen führen. Doch wer auf Zack ist, wird recht schnell feststellen, dass die Benennung der Frischlinge gar nicht mal so daneben ist, ja sogar deren Heimat preisgibt. Nach dem Quizfiasko zum Jubiläum stelle ich das Herausfinden der namentlichen Regionszugehörigkeit bis auf weiteres aber mal getrost in Frage.

Doch nicht lang labern, Herr Züchter! Was geht denn nun in Sachen Zucht? Im Gegensatz zur menschlichen Spezies sehen Wellensittiche das meist weniger eng bei ihrer Partnerwahl und geben sich gerne auch polygamen Bindungen hin, wobei das natürlich selbst bei uns feder- und überwiegend felllosen Affennachfahren durchaus der Fall sein kann. Doch während mir das bei uns hochentwickelten Primaten vollkommen egal sein kann, verhagelt mir dieses Beziehungsverhalten bei den Wellensittichen gehörig meinen Kükenausstoß. Denn wie sich anhand meines angestammten Brutpaares Daphne und Rufus zeigt, ist das mit dem früher gerne propagierten ewigen Liebesschwur bei den australischen Geierchen in meinem Schwarm, wie schon so oft bewiesen, mal überhaupt kein Thema. Daphne und Rufus leben nun schon seit einiger Zeit getrennt. Während Daphne keinerlei Ambitionen zeigt, sich einem neuen Hähnchen anzunähern und stattdessen ihr Singledasein genießt, ist es um ihren Ex-Mann Rufus schon wieder geschehen. Ihm hat die erfahrene Grünlingsdame Bonnie so sehr den Kopf verdreht, dass ich mir eine Brut mit den beiden angestammten Wellensittichen Daphne und Rufus erst einmal gehörig in die Haare schmieren kann. Ein wenig hat sich eine mögliche Ehekrise schon bei der letzten Brut offenbart. Aber dass die Beiden nun wirklich offiziell geschiedene Wege gehen, war vom züchterischen Aspekt aus so nicht vorgesehen. Daher habe ich jetzt mal den engagierten Amor gespielt und die neuen Brutpaare nach meinem persönlichen Geschmack farblich vorsortiert. Ob sie sich nun ausstehen können oder nicht, habe ich mal geflissentlich ignoriert. Ich setze meine Hoffnung hier ganz in die Kraft der Natur. Denn für den nötigen Liebestaumel sorgt dann meist schon der wellische Instinkt, der sich normalerweise kaum bremsen lässt, sobald ein paarungsbereites Weibchen ein gemachtes Nest vorfindet und ein fesches Männchen im Visier hat. Noch ist es aber nicht so weit. Denn die Vier bleiben erst einmal für mindestens ein paar Wochen in Quarantäne und durchlaufen einen standardisierten Check-up, bevor es schließlich ans Eingemachte geht. Daher heißt es noch ein wenig Geduld. Wie zu Beginn schon angemerkt, scheint es zumindest aktuell so, als könnte man den Fußzettel am großen Zeh meiner Wellensittichzucht vorerst mal unbeschwert beiseite packen. Vorsichtig ausgedrückt: Das schaut schon nicht schlecht aus.



Daphne ganz allein Rufus und Bonnie
Schaut etwas bedröppelt drein. Daphne hat wohl erst einmal die Nase gestrichen voll von ihrem Rufus, bemüht sie sich doch kaum um ihren ehemaligen Ehegatten oder um eine tröstende Alternative. Rufus juckt das aber sowieso nicht, denn er schwebt mit Bonnie auf Wolke sieben und vergisst daher alles um sich herum.



Josefine Alois
Josefine ist eine sehr zurückhaltende Dame und ist sich auch noch recht unsicher dem komischen Herrn Züchter gegenüber. Alois ist der neugierigste Vertreter der frisch eingetroffenen Schnabeltiere und kennt bislang keine Scheu.

Josefine und Alois
Josefine und Alois sind sich zwar noch nicht ganz grün, teilen sich aber schonmal gemeinsam einen Ast. Das ist jedenfalls in der Wellensittichwelt bereits eine gute Grundlage für weiterführende Paarungspraktiken.



Franziska Chlodward
Franziska denkt aktuell ans Ausbrechen, denn ihr ist die neue Situation ganz und gar nicht geheuer. Sie kennt das wohl, welche Konsequenzen es nach sich zieht, wenn sich ein Wellensittich-Männlein und ein Wellensittich-Weiblein zusammen eine Sitzgelegenheit teilen, ohne gackernd zu streiten. Nein, bei Chlodward habe ich mich nicht vertan und ein altes Bild des Schwarmveteranen Pablo unter das Jungvolk gemischt. Eine weitere Gemeinsamkeit teilt er sich, neben der gleichen Optik, mit seinem fossilen Wellensittichspiegelbild ebenso, beide Herren bringt kaum etwas aus der Fassung.

Franziska und Chlodward
Teilen sich nicht nur einen Ast. Franziska und Chlodward sind im Gegensatz zu Josefine und Alois beziehungsmäßig schon eine Stufe weiter, denn die beiden Gelbgesichter fanden sich von Beginn an schon sehr sympathisch und stellen diese beinahe schon selbstverständliche Zuneigung auch gerne verlegen schnäbelnd zur Schau.



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .




11. Februar 2020:     VERMITTLUNG: Lucy und Mona sind auf der Suche nach einer neuen Bleibe!



Auch die beiden Wellensittiche Lucy und Mona hoffen auf eine Vermittlung. Weitere Informationen unter dem Menüpunkt Vermittlung.



Lucy und Mona



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .




6. Januar 2019:     VERMITTLUNG: Gerda & Felix suchen ein neues Zuhause! -> Update: Erledigt!



Auch Gerda und Felix haben nun ein schönes Heim gefunden und sind nicht mehr zu haben. Vielen Dank an alle Beteiligten für die erfolgreiche Vermittlung der beiden Zwerge!



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .




4. Januar 2020:     Das größte Rätsel der Menschheit ist gelöst!



... nun ja zumindest ansatzweise. Denn ich musste bei der Bewertung der Antworten Gnade walten lassen. Irgendwie habe ich mich bei der Durchsicht zugesandten Lösungen wie bei einer schulischen Klassenarbeit gefühlt, wobei ich ja damals noch am anderen Ende der Bewertungskette saß und somit manches Mal auch von der Barmherzigkeit der jeweiligen Lehrkraft profitieren konnte. Denn damit überhaupt jemand die Höchstnote bei diesen scheinbar kniffligen Fragen erreichen konnte, musste ich den Benotungsspiegel ein wenig an die ernüchternden Gegebenheiten anpassen. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass das Quiz einen informierten Leser vor keine allzu große Hürde stellen würde, da bei persönlichen Besuchen diverser Wellensittichliebhaber diese den Verlauf meiner Wellensittichzucht oft besser im Kopf hatten, als ich selbst und sich alle gesuchten Antworten auf meiner Seite befanden. Aber ich kann ja auch nicht von mir selbst ausgehen, waren die von mir geforderten Antworten wohl ein wenig zu hoch angesetzt. Sinnvolle Antwortsätze habe ich auch gar nicht gesucht. Hier reichten auch ein gesuchtes Lösungswort oder Datum zur richtigen Beantwortung vollkommen aus. Und auch bezüglich der Orthographie musste ich des Öfteren das ein oder andere Auge zudrücken. Da ich in der deutschen Rechtschreibung jedoch auch alles andere als fehlerfrei bin, habe ich Rechtschreibfehler außen vorgelassen, wenn das gesuchte Wort noch als solches erkennbar war. Damit ich nun meinem Bildungsauftrag in Bezug auf meine Wellensittiche gerecht werde, anbei mal die richtigen Antworten dieser bockschweren Quizrunde mit dem Hinweis, wo sie auf der Seite untergebracht sind. Der Yogameister wird nun unter den Teilnehmern verlost, die nur bei jeweils einer Frage gepatzt haben. Ich wünsche dem Glücklichen jetzt jedenfalls schonmal viel Spaß mit dem kleinen gelenkigen Kerl.



  • Frage 1: Am 3. Januar 2020 hat der Sittichpark ein ganz besonderes Jubiläum. Wie viele Jahre gibt es ihn dann schon?
    Antwort: Den Sittichpark gibt es dann 20 Jahre.
    hier zu finden oder hier



  • Frage 2: Wie viele Wellensittiche sollte man mindestens gemeinsam halten?
    Antwort: Man sollte mindestens zwei Wellensittiche gemeinsam halten.
    hier zu finden



  • Frage 3: Wie viele Tage dauert es durchschnittlich, bis ein Wellensittichküken schlüpft?
    Antwort: Ein Wellensittichküken schlüpft in der Regel nach 18 Tagen.
    hier zu finden oder hier



  • Frage 4: Wie viele Jungtiere haben Jonny und Liesel in ihrer beispielhaften Brut großgezogen?
    Antwort: Jonny und Liesel haben insgesamt vier Jungtiere großgezogen.
    hier zu finden



  • Frage 5: Wie lautet der Name meiner zweiten Handaufzucht?
    Antwort: Der Name meiner zweiten Handaufzucht lautet Flip.
    hier zu finden



  • Frage 6: Welches Datum besitzt der Brutstatus von Ruth und Paul, bei welchem das Bild die gemeinsamen Entwicklungsstadien der Embryonen in den Eiern 1 bis 7 anhand der Schierlampe zeigt?
    Antwort: Der gesuchte Brutstatus besitzt das Datum 14.02.2017.
    hier zu finden



  • Frage 7: Welche beiden Proben wurden beim an Polyoma erkrankten Hahn Erich entnommen?
    Antwort: Jeweils eine Blutprobe und eine Federprobe wurde Erich entnommen.
    hier zu finden



  • Frage 8: Wie können sich Wellensittiche in der Regel mit Spulwürmern infizieren?
    Antwort: Durch Wildvogelkot können sich Wellensittiche unter anderem mit den Eiern von Spulwürmern und somit eben jenen Parasiten infizieren.
    hier zu finden



  • Frage 9: Etwas fehlt in den meisten Fällen, wenn Wellensittichküken unter Spreizbeinen leiden. Was ist gemeint?
    Antwort: Eine Nistmulde ist gemeint.
    hier zu finden



  • Frage 10: Im Bericht "Was Frauen wollen" stellt sich die Henne Anna sehr geschickt an, was das Öffnen der Petrischale betrifft. Wie viele Male öffnet die violette Wellensittichdame in dem zugehörigen Video die Petrischale? Kleine Hürde. Die Zeitlupe zählt nicht mit.
    Antwort: Anna hat insgesamt elfmal den Deckel geöffnet.
    hier zu finden



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .