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24. Mai 2019:     Ein hübsches Paar



Zu Daphne und Rufus gesellt sich ein zweites Brutpaar. Dieses besteht aus Lia und Bruno. Im Gegensatz zum routinierten Pärchen, welches ich diese Saison zuerst angesetzt habe, sind die beiden farblich eher monochromen Wellensittiche noch brutunerfahren. Ob Lia und Bruno sich nun auch in der Zuchtbox weiter näherkommen, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen. Sie waren jedenfalls im Schwarm die letzten Wochen schon schien unzertrennlich unterwegs und Lia zeigte in den vergangenen Tagen zudem ein großes Interesse an meiner Nistkastenattrappe. Hoffentlich halten die Beiden diese Brutfreude aufrecht. Ein paar Küken von Ihnen wären jedenfalls eine nette Abwechslung zu ihren bunten Artgenossen, wobei ich mich hier nicht beschweren möchte und ich bei meinen Wellensittichen eigentlich um jedes Küken froh bin.

Unter dem Menüpunkt "Abzugeben" ist auch der Brutstatus von Lia und Bruno zu finden.



Beinahe unsichtbar Liebevolle Liebkosungen
Auch wenn sich die zwei Wellensittiche auf diesem Bild gut tarnen können, der Herr Züchter sieht alles. Lia ist ein wenig älter als ihr Auserwählter. Und während beim Alter der Beiden durchaus eine Diskrepanz besteht, so sind sich die Wellensittiche in Bezug auf eine Brut wiederum sehr ähnlich. Sie hatten alle beide bislang noch nicht das Vergnügen kleine hungrige Nesthocker durchzufüttern. Wenn sich zwei Wellensittiche so zärtlich liebkosen, wie Lia und Bruno, dann sollte man ihnen als Züchter auch die Chance auf eine Brut gewähren.




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19. Mai 2019:     Schluss mit lustig, jetzt wird's ernst!



Nach einer eher suboptimal verlaufenen, aber wissenschaftlich fundierten Methode Wellensittiche füreinander interessanter zu machen, habe ich heute zum Brutstart nach langer Pause zuerst einmal ein altbewährtes Ehepaar auf ganz klassische Weise zur Brut angesetzt. Rufus und Daphne sind hierbei die mehr oder minder freiwilligen Auserwählten. Die zwei Wellensittiche hatten sich durch meine letzte Aktion, die ich demnächst präsentieren werde, partnermäßig sogar eher umorientiert. Aber tief im Innern sind sie sicherlich immer noch fest miteinander verbunden ... nehme ich jetzt einfach mal so an und habe sie deshalb testweise zusammen einfach so in eine Zuchtbox gesteckt. Sonst wird das ja auch gar nichts mehr mit Küken in diesem Jahr. Die Gefühle füreinander werden die Beiden schon wiederfinden, vor allem wenn Daphne erst einmal den Nistkasten für sich entdeckt hat ... Daumen drücken schadet dennoch nicht.

Der Brutstatus befindet sich auch ganz kurz und knapp und übersichtlich unter dem Menüpunkt "Abzugeben".



Daphne ist sich noch unsicher Rufus schaut bedroeppelt
Wenn die Wellensittiche aus dem Schwarm in eine Zuchtbox kommen, schauen sie meist sehr deprimiert aus der Wäsche. Das Verhalten legt sich aber nach ein paar Tagen recht schnell, wenn das Pärchen in Brutstimmung kommt.




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15. Mai 2019:     VERMITTLUNG: Ein bunter Haufen sucht ein neues Heim!



Kurzes Update zum Status der Vermittlungswellis. Die Wellensittiche haben ein neues Zuhause gefunden und sind nicht mehr zu haben.



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5. Mai 2019:     Huhu Herr Züchter! Wann geht's endlich los?



Gute Frage. Ich habe dieses drängende Anliegen einfach mal direkt an meine Wellensittiche weitergereicht ...
Schnäbeln ja, mehr aber nicht. Scheinbar wissen die kleinen Kerlchen, was passiert, wenn es zu körperlichem Kontakt zwischen den quirligen Australiern kommt. Man wird brutal aus dem Schwarmalltag gerissen, kommt in eine muffige Zuchtbox und muss dann nach einer gewissen Zeit auch noch kleine kreischende Schnäbelchen stopfen. Da soll nochmal jemand sagen, Wellensittiche wären nicht intelligent. Meine Zwerge wissen genau, wie man das Leben auch ohne Brutstress genießen kann. Das ist natürlich schlecht für den Herrn Züchter, aber überaus gut für ein entspanntes Schwarmklima. Sie würden sich ja auch selbst aus dem Paradies vertreiben. Wozu deshalb auch der Aufstand des Herrn Züchters?



Kokosnuss Nistkastenattrappe
"Die faulen Methoden des Herrn Züchters zur wellischen Verführung kennen wir schon. Wieder eine Kokosnuss, voll langweilig das Teil ... ... und in so einen doofen Nistkasten, den wir nicht mal benutzen können, kann er selber reinhocken."


Mandy krault Ronny
Doch noch gibt es Hoffnung in aller Trübseligkeit. Nach einem kleinen Techtelmechtel zwischen Ronny und Lea, ist der große grüne Wellensittich seiner alten, ebenso großen Liebe wieder vollkommen verfallen. Wahrscheinlich krault Mandy ihm die aufgedunsene Standard-Rübe einfach viel liebevoller als die sowieso schon sehr betagte Lea, die bereits mit ersten Anzeichen einer Arthrose zu kämpfen hat und sowieso nicht mehr einsatzfähig wäre. Lange hält diese putzige Kraulzeremonie jedoch nicht an. Denn auch unter den Wellensittichen hat es sich rumgesprochen, wenn der Herr Züchter auf der Lauer liegt und er sich dieses liebkosende Treiben in vollkommender Zufriedenheit anschaut, dann heißt das für die betroffenen Wellensittiche auf nicht allzu lange Sicht den sicheren Abflug in eine Zuchtbox. Ronny und Mandy machen nämlich noch ganz andere Dinge, wenn die Kamera gerade mal nicht läuft. Auf jeden Fall sind die beiden Standards zwei potenielle Kandidaten für einen baldigen Brutversuch. Beim letzten Mal hatte sich die Mandy noch ein wenig von ihrer zickigen Seite gezeigt, während der Ronny einer Brut nicht abgeneigt war.




Auch wenn es vielleicht nicht gerade den Eindruck hinterlässt, auch ich hätte zur Abwechslung gerne mal wieder ein paar flaumige Küken am Start. Aber trotz einer langen Erholungsphase und der ausgiebigen Konditionierung für die Brut, gehen die frechen Federbällchen viel lieber ihren eigenen Tagesbeschäftigungen nach oder modeln dann sogar eher noch vor laufender Kamera als sich der Familienplanung zu widmen und nach der Pfeife des Herrn Züchters zu tanzen. Das hat natürlich den positiven Nebeneffekt, dass ich schon ein paar erste neue Kalenderbilder für 2020 im Kasten habe, da es auch hier schon diverse Anfragen gab. Aber auch wie bei den Küken, wird auch der Kalender noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, denn die gefiederten Models lassen sich bei einer Fotosession gerne ebenso bitten. Auch meine sonst so erfolgreichen Versuche, die Bande in Brutstimmung zu versetzen schlugen bislang allesamt fehl. So werden die eigentlich geliebte Kokosnuss und auch meine begehrte Nistkastenattrappe, die ich zur Anregung des Bruttriebs einsetze, regelrecht verschmäht und nicht mal mit dem flauschigen Hinterteil angesehen. Stattdessen werden lieber die tollen Spielzeuge zerlegt, harmlose Kraulspielchen betrieben oder ausgiebige Schläfchen gehalten. Die Wellensittiche wissen eben, wie man mit dem Herrn Züchter umgehen muss. Ganz schön clever aber auch, diese Mini-Papageien.



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15. April 2019:     "Die immergrüne Delikatesse"



Osterbrunnen


Auf dem obigen Bild gut zu erkennen, der Rosmarin. Da in vielen Gärten der immergrüne Halbstrauch den Winter gut überstanden hat und nun schon mit seinen bläulich-violetten Blüten die warmen Tage begrüßt, blieb die Frage nicht aus, ob man das penetrant riechende Küchengewürz eigentlich auch den Wellensittichen anbieten kann. Grundsätzlich ist das möglich und auch meine wählerischen Zwerge dürfen an dem erfrischenden Grünzeug knabbern. Dennoch enthalten die Rosmarinblätter diverse ätherische Öle und Gerbstoffe. Diese wiederum können bei vermehrter Aufnahme durch die gierigen Schnabeltiere bei selbigen zu Reizungen der Schleimhäute führen. Vielen Wellensittichen ist der starke Geruch der Inhaltsstoffe des Rosmarins aber zu viel des Guten und sie verschmähen ihn deshalb. Auch ich habe nicht allzu viele Liebhaber dieser Heilpflanze in meinem Schwarm. Und da es gerade auch zur Osterzeit passt. Meine Jungs scheuen dieses auch als Weihrauchderivat bekannte mediterrane Kraut tatsächlich wie der Teufel das Weihwasser. Ein paar meiner Damen jedoch sind ganz hin und weg von diesem seltenen Knabberspaß und kaum zu halten, sobald der Rosmarin zur Verkostung in der Voliere seinen Platz findet. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, verwenden insbesondere Wellensittichweibchen gerne stark riechende Kräuter, um sich entsprechend mit deren Duftölen einzureiben. Das sorgt nicht nur für grenzenlose Aufmerksamkeit beim anderen Geschlecht, auch der Notstand der nicht täglich verfügbaren Möglichkeit der wellischen Körperhygiene wird hier dadurch gekonnt überwunden, denn der gar nicht so liebliche Wohlgeruch wird auch gerne mal unter den Flügelchen aufgetragen. Ob das natürliche Duftwasser bei den Mädels Wirkung zeigt kann ich noch nicht absehen, denn aktuell suchen meine Herren noch schnurstracks das Weite sobald meine weiblichen Mottenkugeln auf Männerfang aus sind. Eines haben die Weibchen nun aber geschafft, es riecht derzeit ziemlich streng in meinem Zuchtraum, ähnlich wie in einer gut sortierten Seifenboutique oder eben ganz so als ob dem schusseligen Herrn Züchter eine Flasche mit Badezusatz zu Bruch gegangen ist.



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7. April 2019:     "Ach du dickes Ei!"



Dickes Ei


Anbei ein paar dicke Ostergrüße meinerseits an sämtliche Welli-Halter, Besucher des Sittichparks und Leser dieser Seite. Das zu groß geratene Osterei, welches die Wellensittiche hier bei ihrer vorösterlichen Eierjagd entdeckt haben, passt aktuell ganz gut zu der Handvoll sich ähnelnder Fragen, die bei mir in den letzten Monaten eingegangen sind. Mehr dazu aber zu gegebener Zeit, denn das würde an dieser Stelle eindeutig den Rahmen sprengen. Und um weiteren Fragen vorzubeugen ... Das Wellensittichweibchen, welches zu diesem Ei passt, ist mir leider noch nicht untergekommen. Bezüglich einer Nachzucht wäre ich an einem Welli-Pärchen in diesem Ausmaß jedoch stark interessiert. Hinweise daher immer gerne an mich.



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3. April 2019:     "Brutvorbereitungskurs ..."



... wohl eher nicht, auch wenn mir das natürlich lieber wäre. Sonst kann ich mich ja bald nicht mehr Herr Züchter schimpfen bei diesem akuten Kükenmangel. Stattdessen gibt es eine ganz besondere Yogastunde mit Entspannungsexpertin Lia. Ich habe versucht die Übung haargenau nachzumachen, Lias Anleitung entsprechend. Das Ergebnis ... einige Gläser gingen zu Bruch, überall blaue Flecken und 'nen Hexenschuss. Die graue Maus ist aber auch extrem biegsam. Das Video zeigt jedoch eindeutig, dass meine Wellensittiche einer eigentlich angedachten Brut ziemlich entspannt entgegen blicken ... so entspannt, dass diese kleinerlei Drang verspüren an der aktuell seelenruhigen Situation etwas zu aktiv ändern. Warum auch? Ich habe mir aber schon etwas einfallen lassen, wie ich zumindest die Damen bruttechnisch ankurbeln kann. Vielleicht klappt's ja.

Die ultimative Entspannungsübung
Vorsicht! Nicht nachmachen! Die folgende Übung ist wohl nur für sehr gelenkige Wellensittiche bestimmt. Da können selbst die männlichen Artgenossen nur stauen, mit welcher Anmut und Gelassenheit Lia hier ihre Lieblingsübung vorturnt.





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